Bergfest

Der heutige Tag drohte, schon wieder höchst unansehnlich zu werden. Doch noch während man die Frau von der Service Hotline in andere Sphären wünscht, weil sie sich scheinbar mit der Wasserpfütze am Boden verbündet hat und einfach nicht zurückruft, steht heldengleich ein Techniksklave in der Tür. Das Laborfeen Leben bekommt schlagartig wieder einen Sinn, denn der Techniksklave ist diesmal das personifizierte njamm njamm.
Hoch erfreut darüber, diesmal nicht diejenige zu sein, die den Fehler suchen muss, lasse ich ihn seine Arbeit tun und gehe selbst eher semi wichtigen Aufgaben nach. Man muss ja tun, als gäbs Arbeit. Nach einer Stunde ist der Gute bereit, mich wieder zu verlassen und meine Wasserstation ist wieder heile. Der Schuldige, eine undichte Pumpe, wird gleich in Gewahrsam genommen, der Knilch!!
Gedanklich seufze ich Groschenromanverdächtig „Mein Held“ und lasse ihn von dannen ziehen.

Immerhin schon mal ein Problem behoben. Was bleibt, ist der anhaltende Schluckauf der Labor EDV, der sich heute als besonders schwer entpuppt. Ich sagte es ja. Niedere Primaten mit Felsenteilen hätten das Problem schneller behoben. Doch die Laborfee von Welt lässt sich nicht entmutigen und nervt erstmal tüchtig die Kollegen im Haupthaus mit der Problematik. Bei der Gelegenheit findet auch gleich nochmal der versprochene Internetanschluss Erwähnung. Aber Mist, falsche Person erwischt. Muss mich an den EDV Chef wenden. Aber das ist nicht so schlimm. Den hab ich auf der Weihnachtsfeier schon voll gequatscht und er mir meinen Internetanschluss versprochen. Ich muss nur noch sein Erinnerungszentrum diesbezüglich reaktivieren.
Gesagt, getan. Eine charmante EMail ist schnell verfasst und Alibimäßig die kränkelnde EDV auch gleich mit angesprochen. Mal sehen was er antwortet. Ich hoffe er war auf der Weihnachtsfeier noch schon zu betrunken und erinnert sich noch.

Mittlerweile ist es dann auch wieder kurz vor Feierabend. Natürlich kommen noch Proben auf den letzten Drücker und ich muss wieder länger bleiben. Aber weil ich keine Angst mehr haben muss, dass ich versehentlich Labor, nebst Krankenhaus flute, kann ich damit grade noch so leben.
Und weil heute alles einigermaßen friedlich war und das Auto nur halb so weit am Arsch der Welt steht wie sonst, schließe ich gedanklich Frieden mit dem gestrigen Tag. Die zu kippen drohende Woche hat sich wieder normalisiert und Murphy und auch Loki wurden in ihre Schranken verwiesen.

In der Hoffnung, dass die Woche nun so angenehm weiter geht, bleibt nur noch zu sagen:

Noch zwei Mal arbeiten, dann ist Wochenende!!

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