.. könnten wir für immer zusammen leben!

Nach einiger Zeit wird jedoch klar, komatöser Zustand ist aus. Nach gerade mal drei Stunden. Mist! Muss eben das TV Programm her halten.

Gisbert und Hedwig fallen auch irgendwann aus dem Bett und nachdem wir uns für einige Zeit der kollektiven Versumpfung hingegeben haben, wird es Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, in dessen Verlauf Hedwig und ich uns einem Gespräch über, wie drücke ich das jetzt diplomatisch aus.., die Vorzüge verschiedener sanitärer Anlagen und die daraus resultierenden BadezimmerGewohnheiten, hingeben. Sehr zum Leidwesen von Gisbert, die das Niveau schon spontanen suizid begehen sieht.

Später am Tag schicken Gisbert und ich uns an, Pralinen zu basteln. Die Masse dafür haben wir bereits am Vortag vorbereitet und nun geht es ans Basteln. Das Bastelmaterial habe ich mir auch gewünscht. Marzipan *__*!
Die Masse wird geformt, geschnitten und dann in flüssiges Schoki getaucht und noch ein wenig hübsch gemacht. Das macht Spaß und ist lecker. Hedwig schmecken sie auch. Als wir fertig sind, experimentieren wir noch ein wenig mit der restlichen flüssigen Schokolade und bauen DekadenzPralinen. Mit Mandeln und Krokant drin.

Danach ist es schon Zeit, sich um Essen mit weniger als 2 Milliarden Kalorien zu kümmern und den GammelModus allmählig zu verlassen. Es hat sich nämlich Besuch angekündigt. Das Häschen will vorbei schauen, ein Freund der Familie Zartbitter/Vollnuss. Da man aber bei der Bezeichnung Häschen einen falschen Eindruck vermittelt bekommt, nenne ich es nur noch das Tierchen. Wenn ich das Tierchen beschreiben müsste, würde ich wahrscheinlich sagen, es handelt sich um einen Bart, gefangen an dem Körper eines Menschen. Eines wirklich großen Menschen. Aber es ist ja auch viel Bart.

Nett ist das Tierchen. Nett im Sinne von dufter Typ, nicht im Sinne von Scheiße. Es wird ein geselliger Abend, mit lecker Essen und Skat spielen. Aber wieder ohne mich, da ich immernoch komplett überfordert damit bin. Macht aber nix, denn im Zuschauen bin ich ganz groß.

Danach landen wir wieder bei Trivial Persuit, dieses Mal in der Genius Edition. Und wieder lerne ich etwas für mein Leben. Ich bin vom Genius schätzungsweise so weit entfernt, wie Castrop Rauxel von Australien. Oder vom Mond. Eher vom Mond. Trotzdem macht es wirklich Spaß. Nachdem die Männer Gisbert und mich im Spiel besiegt haben, wird noch bis in die frühen Morgenstunden gequatscht und gelacht. Ich hoffe sehr, HedwigBashing wird bald eine olympische Disziplin. Es stellt sich heraus, dass ich ein Naturtalent bin.

Nach einer wieder viel zu kurzen Nacht wache ich mit Muskelkater im Bauch auf, vom vielen Lachen. Und da meine Rippen nun beidseitig hinüber sind, vom vielen Husten, trage ich nun sozusagen einen Gürtel aus Schmerz. Was solls!

Hedwig ist schon auf der Arbeit, als ich wach werde, bzw. er ist im Gehen begriffen, als ich das erste Mal wach werde.  Gisbert fällt kurze Zeit später aus dem Bett.
Was folgt ist ein wirklich ausgiebiges Frühstück, mit anschließendem um die Wette gammeln. Wir einigen uns auf unentschieden.
So wird es schnell Mittag und schon ist Hedwig auch wieder bei uns und gesellt sich zu unserer lustigen Gammelrunde dazu.
Bald stellt sich die Frage nach Nahrungsaufnahme erneut. Da Gisbert und ich uns außerstande sehen auch nur das Haus zu verlassen, ist der Lieferdienst die Lösung der Wahl. Aber um diese Uhrzeit möchte niemand etwas liefern und da ich auch irgendwann nach hause muss, können wir nicht warten. Nach vielen Diskussionen entscheiden wir uns für ReFu (ResteFutter), welches sich in kleinen PizzaÄhnlichen Gebilden manifestiert und gar köstlich ist. Dazu gibt es Rapunzeln und „ein Königreich für ein Lama“ auf DVD.

Nach dem Essen wird es Zeit für mich, den GammelModus zu verlassen und den Fee-muss-jetzt-nach-hause-Modus zu beginnen. Während ich packe, stellt Gisbert mir ein Fresspaket zusammen, mit all den leckeren Sachen vom Wochenende. Ich muss nie wieder Hunger leiden!

Traurig bin ich, dass ich schon fahren muss. Das Wochenende war viel zu kurz. Aber muss ja sein, also mache ich mich am frühen Abend auf in Richtung nach hause. Ich komme glücklicher Weise gut voran und bin auch nicht gezwungen durch Ulmen zu fahren. Ich winke aber herzlich, als ich daran vorbei fahre.

Die erste Stunde im Auto ist einfach nur furchtbar, denn ich bin hundemüde. Kurz ziehe ich in erwähgung eine Pause zu machen, aber dann würde die Reise nur länger dauern. Später geht es dann auch wieder und ich kann während des Fahrens die schöne Landschaft genießen.
Am späteren Abend bin ich dann auch zu hause, setze noch rasch die MutterFee über meine Rückkehr in Kenntnis und sage Gisbert bescheid, dass ich gut angekommen bin (und dass mir der Gluteus maximus ganz schön weh tut..)

Da mein Kräutergarten sich in meiner Abwesenheit schier überschlagen hat, schreibe ich darüber noch rasch einen Artikel, bevor ich mich erst der Versumpfung und dann später einem langen erholsamen Schlaf hingebe, der bis zum späten Vormittag des nächsten Tages andauern wird.

Das war mein Wochenende mit Gisbert und Hedwig. Schön wars aber leider viel zu kurz. Ich hoffe, wir wiederholen das. 🙂

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8 Gedanken zu “.. könnten wir für immer zusammen leben!

  1. XD Ich bepisse mich geradezu vor Lachen.
    War wirklich schön und du musst auf jeden Fall wieder kommen! Wehe wenn nicht!

  2. Es war wirklich viel zu kurz. Ich werd ganz wehmütig bei dem Gedanken daran, dass das Wochenende vergangen ist und es sich so schnell wie es nötig wäre nicht wiederholt. Ich hab die Fee ins herz geschlossen und dat Purzellschen kommt da auch so schnell nimmer raus.
    btw: Auch ich hab mich bepisst bis hinten gegen.

    • ^^ ich freu mich schon aufs nächste Mal. Ich hoffe sehr, dass bald wieder eine Gelegenheit kommt das zu wiederholen.

      Und ich freu mich natürlich auch, dass dir gefällt was ich da schreibe mein Puchzällschen..

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