Du kannst alles von mir haben…

Vor einigen Tagen war ich auf der Suche nach einer entlaufenen Abrechnung (die ich selbstverständlich wieder an irgendeinem Ort deponiert habe, von dem ich dachte, dass ich sie dort ganz sicher am Ehesten wiederfände – das war nicht der Fall), stellte zu diesem ganz besonderen Anlass all meinen Dokumentenkrams bestimmt vier Mal auf den Kopf und fand letzten Endes die Abrechnung….natürlich nicht. Die ist effektiv in dem Wurmloch verschwunden, das sich mein Zimmer schimpft. Die wird sich auch erst dann wieder einfinden, wenn die Kopie bei mir eintrudelt. Dann liegt sie vermutlich da, wo ich die letzten Tage sicherlich schon tausend millionen tausend mal nachgesehen habe. Wie immer.

Was ich allerdings gefunden habe, war mein Organspendeausweis. Naja, sagen wir, einen davon. Ich habe nämlich mehrere, aber nur einer ist auch ausgefüllt. Die anderen habe ich für den Fall, dass sich entweder jemand zufällig zur Organspende bekehrt fühlt oder sich meine Meinung darüber ändert, was ich nach meinem ableben spenden möchte. Derzeit bin ich noch der Ansicht, dass es mich nach meinem Tod ohnehin nicht mehr interessiert, ob und welche Organe man mir entnimmt, daher können sie gleich alles nehmen. Sollte es tatsächlich von Relevanz sein, vollständig irgendwohin aufzufahren..naja..oder hinabzusteigen, man weiß es ja nicht..dann verfügen die da sicher über ein ausgedehntes Ersatzteillager.
Eine Freundin von mir möchte aber beispielsweise nicht, dass ihre Augen entnommen werden und das hat sie so auch auf ihrem Organspendeausweis dokumentiert.
Aber es kann ja immer mal sein, dass man seine Meinung diesbezüglich ändert und deswegen habe ich meist noch einen oder zwei unausgefüllt zu hause liegen.
Ich selbst trage ihn nicht bei mir, im Portemonnaie oder so, alle Rettungsdienstler mögen mir verzeihen, aber ich bin beruhigter, wenn ich mal gerettet werden muss und derjenige, der mich rettet, weiß nichts davon. Da bin ich etwas paranoid. Wobei der Mensch vom Gesundheitsamt, der mir und meiner Klasse Erste Hilfe beibringen sollte, meinte, es sei tatsächlich sinnvoller den Organspendeausweis in einigen Ecken Europas nicht bei sich zu tragen. In wie weit er Recht damit hat, weiß ich nicht. Meiner liegt jedenfalls bei mir zu hause, zwischen all meinem Dokumentenkrams.
Die MutterFee weiß auch, dass sich ein Organspendeausweis in meinem Besitz befindet und auch wo er liegt. Wobei ich immernoch der festen Überzeugung bin, dass sie sowieso das macht, was sie will, wenn ich irgendwo liege und nur noch Gemüse bin.

Was ich aber immer bei mir trage ist mein Blutspendeausweis und meine Mitgliedskarte des DKMS. Mein Blutspendeausweis einfach, weil da meine Blutgruppe drin steht und es sicherlich etwas Zeit spart, wenn man gleich weiß, welches Blut man am Besten in mich reinpumpen kann. Praktischer Weise habe ich auch noch eine AllerweltsBlutgruppe. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass viele Menschen für mich als Spender in Frage kämen, aber auch eben den Nachteil, dass man davon genausoviel braucht, wie von den ganz seltenen Blutgruppen, eben weil es eine Blutgruppe ist, die oft vorkommt. Ich habe mich während des Praktikums in einer Blutbank, während der Ausbildung, zum Blutspenden registrieren lassen. Das ist an sich ganz einfach. Man bekommt einen Fragebogen, den man, im Bestfall bitte wahrheitsgemäß, beantwortet, dan wird einem noch Blut abgezapft, welches dann auf HIV/HEP und was weiß ich nich noch alles untersucht wird. Wenn das fertig ist, bekommt man einen Brief, in dem steht, wie die Tests ausgefallen sind, welche Blutgruppe man hat und wann man zum ersten Mal spenden gehen kann.

Vor jeder Blutspende muss man ebenfalls einen kleinen Fragebogen beantworten, der wird dem Arzt übergeben und der befragt einen noch kurz dazu. Dann wird das übliche Blut abgenommen und untersucht. Als ich zum ersten Mal die Kanüle gesehen habe, die sie einem da in die Vene jagen, wäre ich am liebsten gleich wieder gegangen. 🙂 Ein riesen Teil. Aber ich war tapfer und habe es voll durchgezogen. Eine Blutspende geht ja auch recht schnell. Muss sie ja auch, denn anderenfalls würde der ganze Modder anfangen zu gerinnen und das wäre wirklich suboptimal. Meist ist die ganze Prozedur innerhalb von 15 Minuten erledigt. Das, was so lange dauert, ist das Rumliegen danach. Wobei ich immer recht stabil danach bin und meist auch gleich wieder aufstehen kann, aber das verträgt eben jeder anders. Meist bestehen die BlutspendeFeen darauf, dass man entweder noch einige Zeit liegen bleibt oder sich wenigstens noch kurz hinsetzt und etwas trinkt. Nachdem das Blut abgezapft ist, bekommt man noch einen Zettel mit der Nummer der Konserve, auf dem man ankreuzen muss, ob das Blut verwendet werden kann oder nicht. Dieser wird dann ganz anonym in einen dafür vorgesehenen Kasten geworfen. Das wird gemacht, weil es auch Fälle gibt, in denen Menschen, zum Beispiel in einer Gruppe zum Blutspenden gehen, obwohl sie genau wissen, dass man das Blut nicht verwenden kann, zum Beispiel, weil sie dauerhaft Medikamente einnehmen, das die Gruppe aber nicht weiß. So wird verhindert, dass jemand bloßgestellt wird, aber auch, dass Blut aufbereitet wird, dass man so überhaupt nicht verwenden kann. Man kann sich übrigens aussuchen, ob man „nur“ Blut spenden möchte, oder ob man auch speziell Thrombozyten (Blutplättchen) und/oder Stammzellen spenden möchte. Ich habe mich für alles drei entschieden, bisher wurde ich aber noch nicht dazu aufgefordert. Thrombos und Stammzellen werden nur bei Bedarf gespendet.

Leider war ich schon lange nicht mehr Blutspenden. Als Frau kann man das zwei Mal im Jahr, als Mann drei Mal. Jedenfalls mit den richtigen Blutwerten. Vor jeder Spende wird der Hämoglobinwert gemessen. Ist der zu niedrig, darf man nicht spenden. Wenn man kein Blut hat, kann man auch keins spenden. 😉 Meiner ist immer gut, aber meine Eisenwerte möchten im Moment nicht so. Bekanntes Frauenproblem. ^^

Wieso ich die DKMS Karte dabei habe, weiß ich gar nicht so genau, vermutlich einfach, weil sie da ist. Ich habe mich vor einigen Jahren bei der DKMS registrieren lassen. Aus dem ganz banalen Antrieb, dass ich dachte, „wenn sie schon mein Blut und meine Organe haben können, wieso dann nicht auch mein Knochenmark?!“
Eine Registrierung beim DKMS ist kostenlos und man kann sich entweder auf einer der Veranstaltungen registrieren lassen oder auch online. Im online Fall füttert man das Formular einfach mit den Daten, die es gerne hätte und bekommt dann einen Watteträger zugeschickt. Für die Mediziner unter uns: Ein Abstrichtupfer, für die Nichtmediziner: Ein großer Q-Tip.

Den verwendet man dann einfach so, wie es in der Anleitung steht (Ein paar Sekunden über die Mundschleimhaut streichen) und überführt ihn dann in das, dafür vorgesehene Transportmedium und schickt den Q-Tip auf die Reise. Und dann bekommt man irgendwann einen Zettel, dass man erfolgreich registriert wurde. Hat nichts gekostet, kaum Zeit in Anspruch genommen und auch nicht weh getan.

Auch hier wurde bisher noch nicht wegen einer Spende an mich heran getreten.

Knochenmark gewinnt man hauptsächlich auf zwei Arten. Entweder, man bekommt vor der Spende Medikamente, die dafür sorgen, dass sich die gebrauchten Zellen vermehren. Anschließend werden diese dann aus dem Blut via Apherese „herausgewaschen“ und gesammelt. Oder man spendet es via Beckenkammpunktion. Das geschieht natürlich unter Betäubung, ich habe mir aber sagen lassen, dass es trotzdem nicht besonders angenehm ist.

Wer mehr über das Thema wissen möchte, kann sich ein bisschen durch die Website der DKMS klicken. (Keine Sorge, die haben mir nichts dafür bezahlt 😉 )

Wieso ich das alles hier schreibe? Weil ich es wichtig finde, sich darüber wenigstens mal Gedanken gemacht zu haben und für sich selbst zu einer Entscheidung diesbezüglich zu kommen. Man darf ja auch aus den einen oder anderen Gründen dagegen sein, aber dann hat man sich immerhin Gedanken dazu gemacht und sich für diesen Standpunkt entschieden. Das ist immernoch besser, als sich nie mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben.
Ich vertrete folgende Meinung: Wenn ich irgendwann mal kurz vor tot bin und es stellt sich die Frage, ob man meine Organe entnimmt oder nicht, wieso dann nicht? Sterben werde ich so oder so, denn sonst stünde die Frage der Organentnahme nicht zur Debatte. Und wenn ich erst tot bin, brauche ich sie doch ohnehin nicht mehr. Wieso sie also mit mir verrotten lassen, wenn man damit noch dem einen oder anderen Menschen ermöglichen kann ein paar Jahre zu leben (so eine gespendete Niere hält ja auch nicht ewig..) oder überhaupt zu leben, weil mein Herz gerade passend wäre oder was weiß denn ich. Fakt ist: Meine Organe können anderen Menschen noch helfen, wenn ich sie nicht mehr brauche. Das ist quasi SecondHand in ganz großem Stil. Wieso dann also nicht zulassen, dass geholfen werden kann? Man muss dafür nur ein kleines Pappkärtchen ausfüllen und schon ist die Sache erledigt. Kostet kaum Zeit, gar kein Geld und weh tut es auch nicht.

Mein Blut produziere ich sowieso immer wieder neu. Wenn einem ein halber Liter Blut fehlt, dann ist das zwar nicht angenehm, aber es dauert nicht lange, dann ist der wieder da. Und auch hier habe ich einem Menschen im Notfall ermöglicht weiterzuleben (und bei der Blutbank meines Vertrauens bekomme ich sogar noch was dafür..20 Euros nämlich, aber das war schon immer nebensächlich, ich würde es auch für nen Keks machen oder für nix.) oder wenigstens während einer Operation nicht hinterher Blutleer dazustehen. Allerdings würde ich nicht beim Roten Kreuz spenden, denn ich weiß, wieviel solch eine Konserve bei denen kostet. Ich bin in der Blutbank eines großen Klinikums registriert. Und auch hier gilt: Tut kaum weh und kostet nichts, außer ein bisschen Zeit. Solange die eigene Gesundheit nicht gefährdet wird..wieso nicht?
Beim Knochenmark genauso. Knochenmark hab ich doch sowieso, wenn man mir etwas davon wegnimmt, dann produziere ich es nach. Und die Registrierung tut nicht weh. Gut, die Spende an sich ist vielleicht nicht angenehm, aber wenn ich bedenke, dass ich es für Menschen tue, denen es ohne deutlich schlechter geht, dann sollte man eben mal den Gluteus Maximus zusammenkneifen und es über sich ergehen lassen. Und wenn man registriert ist und dann doch nicht möchte.. es zwingt einen ja keiner. Man darf auch nein sagen.

War ja klar, dass das wieder romanähnliche Dimensionen annimmt. Wenn man bedenkt, dass ich zu Anfang des Posts gar nicht wusste, über was ich schreiben soll, ist das doch gar nicht mal so schlecht. 😉

Ihr kennt jetzt meine Meinung zu dem Thema, nun möchte ich eure wissen. Wie steht ihr zu den Themen Organ-, Blut- und/oder Knochenmarkspende?
Seid ihr selbst vielleicht schon irgendwo registriert und spendet regelmäßig (das bezieht sich natürlich auf die Blutspende, dass man Organe nicht regelmäßig spenden kann, ist mir bewusst 😉 ) oder habt ihr euch darüber bisher noch keine Gedanken gemacht?

Oder seid ihr gar komplett dagegen und warum?

Schreibt mir. Das würde mich interessieren.

Es grüßt euch

die Fee

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64 Gedanken zu “Du kannst alles von mir haben…

  1. Ich kann das so unterschreiben^^ Den Organspendeausweis trage ich allerdings immer mit mir rum, ich hab da Vertrauen 😀 Wäre ja nicht so logisch wenn man jemanden sterben lässt weil man jemanden mit den Organen retten kann… da können sie doch besser erstmal mich retten^^

  2. Organspendeausweis: ja, alles, Ausweis immer dabei. DKMS: registriert, aber noch nicht angeschrieben worden (mein Freund hat allerdings schon gespendet!). Blutspende: vor Ewigkeiten mal registriert, Blutgruppe also bekannt, durfte aber nicht, weil untergewichtig. Bin ich zwar nicht mehr, aber irgendwie hat es sich bisher noch nicht ergeben, es mal wieder zu versuchen… Sollte ich vielleicht mal! Oder Plasma spenden, das darf man sogar alle 2 Wochen, glaub ich!

    • Ich müsste mal wieder diese ekelerregenden Eisentabletten nehmen, denn ich würd schon gern wieder spenden. Muss die Ärzte da auch mal auf Plasma/Thrombo etc. ansprechen, wenn ich mal wieder da bin 🙂

  3. *rot werd* Ich gehör‘ irgendwie zu der Riesengruppe Menschen, die da absolut dafür sind, und sich das auch immer wieder vornehmen… es dann aber irgendwie doch nicht machen. Irgendwas kommt immer dazwischen, und dran denken tu ich sowieso prinzipiell spät abends und… narf!
    Da mir grad der Gedanke kommt, daß ich momentan ja mit Freizeit nur so um mich schmeisen kann und das ja mal endlich in Angriff nehmen könnte, hätt‘ ich spontan 2 Fragen:
    1. Was die Medikamente und das nicht spenden dürfen angeht, gilt das auch für das Knochenmark?
    2. Und woher weiß ich, welche das sind? Steht da in der Packungsbeilage, daß man nicht spenden darf, wenn man das nimmt? Oder muss man da extra nachfragen?

  4. Blutspende kenne ich häufiger: Männer: alle 10 Wochen, max. 5 x pro Jahr
    Frauen: alle 12 Wochen, max. 4 x pro Jahr
    Mindestabstand zwischen 2 Spenden 8 Wochen

  5. Hm… Die Motive für oder gegen Organspende können ja ziemlich divergieren. Ich kenne z.B. jemanden, die ihre Organe nur aus der Angst heraus spendet, scheintot eingeäschert zu werden. Andere wiederum haben sich, nachdem sie den Leichnam eines Spenders gesehen haben, wieder davon distanziert, ihre Organe zu spenden (da spielten die Augen interessanterweise eine, mit denen ist nicht zu spaßen, denn alles andere wurde akzeptiert). Andere vemachen ihren Körper der Uni zu Ausbildungszwecken. Und wieder andere wollen komplett beerdigt werden. Teilweise sicher auch aus religiösen Gründen heraus.

    Bei Knochenmark- und Blutspenden zeichnet sich wiederum ein anderes Bild ab. Grundsätzlich nicht abgeneigt, fehlt den meisten die letzte Motivation, am Spendetag tatsächlich auch hinzugehen (Blutspende; Knochenmark wird glaub ich noch nicht regelmäßig abgezapft). Andere wiederum dürfen kein Blut spenden, weil sie sich zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort aufgehalten hatten (Stichwörter BSE, Engeland, Hysterie), obwohl sie durchaus gern spenden würden (ich weiß nicht mal, ob diese Einschränkung überhaupt noch gilt).

    Was mich betrifft, hab ich mir, ehrlich gesagt, noch keine allzu großen Gedanken über die Spende gemacht [*schäm*]. Als im Kreiskrankenhaus nach einem wohl üblen Unfall Blut für die OP benötigt wurde, hab ich ohne zu zögern gespendet. Die arme Schwester hat damals ganz schön stochern müssen, um die passende Quelle zu finden, aber es hat schließlich doch geklappt und der Beutel konnte doch noch gefüllt werden. Von Regelmäßigkeit aber hier dennoch keine Spur (nochmal schäm). Beim Knochenmark bin ich noch auf dem Stand der Punktion, die, ganz ehrlich, nicht eben motivationsfördernd ist. Werde mich aber kundig machen, wie der Stand der Dinge hier ist. So’n bisserl Filtern ist eine akzeptable Alternative.

    ((Grübel…))

    (Öhm, kannst du das mit dem DRK noch etwas erläutern?)

  6. Ich bin sehr für Blut- und Knochenmarksspenden, aber „dank“ meiner Hashimoto darf ich das nicht…
    Bei der Organspende bin ich sehr hin- und hergerissen, da ich nicht so ganz von der Hirntoddefinition überzeugt bin. Und die ist auch wirklich umstritten, auch seriöse Mediziner haben damit teilweise Probleme – Kritik kommt also nicht nur aus einer Ecke, wo ich mir sage „hier rein, da raus“, weil ich die Leute und ihre Thesen nicht ernst nehme. Daher habe ich aktuell einen Organspendeausweis, der nur eine Entnahme der Hornhaut erlaubt, weil dazu keine Aufrechterhaltung des Kreislaufs nach Hirntod nötig ist.

    • Stimmt, Hashi ist da wirklich hinderlich.
      Solche Bedenken zur Organspende kann ich voll und ganz nachvollziehen und dann finde ich es auch in Ordnung, wenn man für sich entscheidet, dass man das nicht möchte.

      • Meine persönliche Horrorvorstellung wäre, dass ich für jemanden entscheiden muss, ein Organ anzunehmen oder nicht – für mich selbst ist das eine (und besonders, wenn ich vielleicht irgendwann Kinder habe, die ihre Mama brauchen), aber womöglich für mein Kind?!? Ich hoffe, dass ich nie in diese Situation komme, denn solange ich mit der Hirntoddefinition ein Problem hab, kann ich ja nicht nur nicht spenden, sondern eben auch keiner Transplantation zustimmen.
        Aber vielleicht schafft die Wissenschaft es ja doch noch irgendwann, Stammzellen „zurückzuprogrammieren“ – wobei ich auch da nur für die Forschung mit adulten Stammzellen bin und bei embryonalen Stammzellen massive Probleme hab…

      • Inwiefern daran teilhaben? Als Laborfee?
        Ich möchte beruflich auch in die Richtung medizinische und/ oder pharmazeutische Forschung, allerdings als Biomathematikerin – ich finde diesen Bereich äußerst spannend und ich möchte einen Beruf haben, wo ich noch irgendwie das Gefühl hab, was Sinnvolles zu tun (auch wenn ich natürlich nicht die Welt retten kann, das ist mir schon klar).

  7. Ich spende Blut. Wobei ich auch ewig nicht mehr da war, weil mir der Fahrer fehlt und die Aktionen immer weiter weg sind, als ich mir zu laufen traue. Hin wäre ja kein Problem. Aber nach der Spende zurück? Selbst mit Stärken? GERADE mit Stärkung? Ist mir nicht geheuer.
    Sobald aber etwas in der nähe ist (max. 15 Minuten Laufweg), gehe ich brav hin. Gibt ja auch kostenloses Essen da. *g*

    Organe dagegen… nein danke. Zumindest Momentan. Ich würde sie lieber einem Rudel Wölfe geben oder so 😉
    Warum? Zum einen Paranoia. Ich habe fürchterliche Angst davor, dass sich bestimmte Ärzte weniger Mühe geben und weniger machen, nur weil sie dringend gerade mein Herz brauchen oder so.
    Sehr wohl könnte ich mir aber vorstellen, meinen Körper der Wissenschaft zu überlassen. Also entweder um angehenden Medizinern als Versuchsobjekt zu dienen, in Körperwelten ausgestellt zu werden (ja – ist eine komische Ausstellung – aber ich finds faszinierend) oder… keine Ahnung. Findet sich schon was.
    Wobei ich es auch gerne hätte, dass meine Überreste verbrannt und in den laußitzer Wäldern verteilt wird. Der Wölfe wegen. 😉

    Über Knochenmark habe ich schon länger nachgedacht, Aber ich habe ehrlich gesagt scheiß Angst vor der Beckenkammpunktion.

    Lebendspenden kommen nebenbei nicht in Frage – ebenfalls der Angst wegen. Was ist, wenn ich meinem Bruder meine Niere gebe und dann die andere versagt? Geht gar nicht! >-< Zudem kommen die Risiken der OP dazu… *sich schüttel*

    • Ja mit der Paranoia geht es mir recht ähnlich, daher weiß das auch nicht jeder, sondern nur die MutterFee. Die regelt das dann, wenn ich Gemüse bin.
      Körperwelten find ich für Nichtmediziner eigentlich ganz schön anzusehen. Ok die Posen, der ausgestellten Menschen fand ich ein bisschen daneben manchmal, aber an sich sehr schön anzuschauen. Allerdings war ich gleich nach dem Pathologiepraktikum in der Ausstellung und die konnte gegen „das echte Leben“ dann natürlich nicht mehr anstinken. 🙂

      Solche Bedenken kann ich durchweg verstehen. Oh die letzte Blutspende ist mir auch gar nicht bekommen..ich hätte aber vielleicht auch nicht unbedingt danach durch die city rennen dürfen. Ich spende auch nur, wenn ich weiß, dass ich danach noch einige Zeit frei habe, im Urlaub oder so, für den Fall, dass ich sie nich vertrage.

    • Die Paranoia kann ich auch verstehen. Auch mein größter Zweifel liegt in dem Punkt, wo es um die Zuverlässigkeit bzw. Objektivität der entscheidenden Ärzte geht. Inzwischen stehe ich da zwischen Optimismus und Fatalismus. Die werden das schon richtig machen. Und falls doch nicht, dann soll es halt so sein, und ich merke eh nix mehr davon.

      Körperwelten fand ich auch interessant anzusehen. Aber ich möchte nicht zum Ausstellungsstück werden. Das passt nicht zu mir.

    • Eine Lebendspende wäre das einzige (neben der Hornhaut), was ich mir momentan zumindest vor dem ethischen Hintergrund vorstellen könnte, weil da die Probleme mit der Hirntoddefinition wegfallen… ob ich dann wirklich den Mut dazu hätte, weiß ich aber auch nicht…

  8. Pingback: Du kannst alles von mir haben… « 0x0d

  9. toller beitrag, gut zusammenfasst..!
    ich habe einen organspendeausweis.
    blut spenden ist nix gut .. zusammenklapp..weil feine venen, leichtes untergewicht und NIEDRIGER blutdruck
    gruss landkrauter

  10. Ich habe sowohl einen Organspendeausweis bei mir, als auch früher Blut gespendet (auch bei ner Blutbank einer großen Klinik für Bares). Bei der DKMS war ich auch registriert … Leider bin ich inzwischen aufgrund einer Hashimoto-Thyreoiditis sowohl vom Blut spenden als auch der Knochenmarkspende ausgeschlossen – die Antikörper wollen sie nicht so gerne… wie das mit ner Organspende aussehen würde, weiß ich allerdings nicht 😉

    LG
    Medi

  11. Tja… ich darf nix spenden, solang ich lebendig rumhüpfe… dabei würde ich so gern! Zumal ich auch ne seltenere Blutgruppe hab… Aber das gefährdet meine Gesundheit, deswegen wird mir die Entscheidung abgenommen… Aber nen Organspendeausweis hab ich und wenn ses gebrauchen können, können se alles nehmen, was sie wollen…

    • Ich hab‘ gestern abend festgestellt: Knochenmark darf ich die nächste (wahrscheinlich laaaange) Zeit auch nicht, und Blut fällt in absehbarer Zeit auch weg. (Ich sollte schnellstens mal hin, wenn ich das noch machen will…)
      Aber wenn man selbst nicht darf, kann man ja immer noch andere dran erinnern, wie wichtig das ist. Und da es ja anscheinend viele gibt, die möchten, aber nicht können, ist es doch umso wichtiger, daß die, die spenden können, spenden, solange sie noch können… Kann sich ja relativ schnell ändern *seufz*

      • Keine Sorge, Blut darfst du bis 60 noch spenden 😉 Bis dahin klappt das sicher.
        Es ist wirklich schade, dass die, die wollen, eventuell nicht dürfen. Aber bei vielen Dingen auch verständlich. So wichtig solche Spenden sind, muss trotzdem immer auch die Gesundheit des Spenders mit im Vordergrund stehen. Sonst hat der ganze Akt nur wenig Sinn.
        Wenn die Gesundheit beider Parteien, Spender wie Empfänger, dabei zu kurz kommen, dann muss man es eben lassen.

      • Schon klar, ich seh’s ja auch ein. Ich versteh’s zwar, was die Knochenmarkspende angeht nicht wirklich, zumindest nicht so wie’s da steht… aber gut, ist eben so.
        Aber gerade deswegen ist es ja noch wichtiger, daß Leute, die können, es auch tun *find*

      • Ich kann bei Gelegenheit versuchen, es dir zu erklären, wenn du möchtest.
        Ja der Meinung bin ich grundsätzlich auch, wobei ich natürlich auch jegliche Meinungen dagegen respektiere. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist vor allem, dass man sich mit der Thematik auseinandersetzt

  12. Ich bin bei der DKMS registriert, ebenso der Liebste, der auch schon 2x in die engere Auswahl gekommen ist. Ich hoffe sehr, dass es den beiden Patienten heute besser geht und das nicht aus anderen Gründen abgesagt wurde.
    Früher war ich auch recht häufig Blutspenden, ich habe auch Schweineblut und der Liebste hat mich irgendwann dann mal zum Roten Kreuz mitgeschleift. Am Anfang war das auch ganz nett, dann war ich mal in meiner Heimatstadt zum Spenden und fühlte mich fortan… sagen wir mal, leicht verarscht. In der Heimat liegen die Termine abends, alle sind nett und hinterher gibt es richtig lecker zu essen (ich dachte, ich gucke nicht richtig, im Winter damals gab es tatsächlich Grünkohl…).
    Hier liegen die Termine irgendwann am frühen Nachmittag. Wenn man dann eine Stunde vor Schluß völlig abgehetzt da ankommt, da der Termin für Berufstätige völlig unmöglich liegt, wird man angemault, wieso man denn so spät sei. Dann sieht man zu, dass man schnell durch ist, damit die pünktlich einpacken können, spendet in rasenden 7,5 Minuten seinen halben Liter (Faust auf und zu und auf und zu…) und bekommt mit viel Glück noch ein halbes trockenes Brötchen, während um einen herum lärmend eingepackt wird, obwohl eigentlich noch eine halbe Stunde offen ist.
    Früher war das Team wenigstens noch nett, jetzt hat es gewechselt und alle muffeln nur noch herum. Als ich hörte, wie der mir von Anfang an etwas gebrechlich erscheinende Arzt einer Ehrenamtlichen stolz erzählte, er sei ja schon 87, war der Ofen aus. Das geht einfach mal gar nicht.
    Ich erwarte ja nicht sonstwas, aber die bekommen mein Blut und auch, wenn sie es immer schönzureden versuchen- sie verkaufen es und machen Kohle damit. Man muss mich dafür nicht wie die Königin von England behandeln, aber ich muss mich auch nicht blöd von der Seite anmaulen lassen, wenn ich ihnen etwas schenke. Und ich erwarte kompetente medizinische Betreuung, die mir im Ernstfall auch wirklich helfen kann. Ich war schon dabei, als beim DRK jemand während der Spende mit Nadel im Arm abgeklappt ist. Die Reaktionszeit des Fachpersonals war… erschreckend. Darüber, was passiert wäre, hätte Mr. 87 an diesem Tag Dienst gehabt, denke ich besser nicht nach.
    Ich würde gern wieder spenden, aber wir haben hier kein großes Klinikum, das das anbietet. Seit einiger Zeit gibt es ein Blut- und Plasmaspendezentrum, aber irgendwie bin ich da skeptisch. Vermutlich Schwachsinn, ich lege mich ja auch in eine Turnhalle auf ein Feldbett…

    Liebe Grüße,
    Julchen (mit Traumhämo… 😉 )

    • Traumhömo ist immer gut 😉
      Solche Verhaltensweisen vom Personal kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. An allen Ecken und Enden wird gemault, dass es viel zu wenige gibt, die Blut spenden gehen und dann wird man so behandelt. Tut mir leid, aber dann muss man sich auch nicht wundern. Bei mir gibt es zwar nichts zu essen, sondern „nur“ zu trinken, aber dafür bekommt man für seine Spende eben auch Geld. Ich fühle mich zwar regelmäßig höchst schäbbich, wenn ich dieses annehme, aber eine der AbnahmeFeen da sagte, es sei so immernoch günstiger, als würden sie es gleich vom DRK beziehen und daher sei das vollkommen Ok..
      Bei uns darf man sich beim Spenden auch Zeit lassen. Also jedenfalls im Rahmen. Das Zeuch muss ja nach einer gewissen Zeit im Beutel sein, aber wenn man sich danach noch nicht fit fühlt, kann man liegen bleiben, solange man will und die bringen einem sogar noch was zu trinken an die Liege. Vor einigen Jahren gab es sogar sowas wie Halloween Blutspenden, da konnte man dann bis Mitternacht hin um Blut zu spenden und alles war Dekoriert und es gab lecker zu essen und alles. Das war richtig toll und hat auch viele Leute angezogen. Ich hoffe das gibt es immernoch. Das einzige was ich auch nicht toll finde, sind die Öffnungszeiten. Für normal arbeitende Bevölkerung kaum zu schaffen, aber meine Blutbank des Vertrauens hat genau deswegen nun auch an den Samstagen offen. Das ist wenigstens etwas.

      • Letztlich ist ja auch die Hemmschwelle recht groß. Ich weiß das noch wie heute, als der Liebste mich das erste Mal mitgeschleift hat… Ich hasse Nadeln, dann diese Riesenteile… Ich stand mit Blutdruck 220 in der Reihe zum Spenden an und als dann direkt vor meinen Augen jemand zu zucken und zu krampfen anfing, die Augen verdrehte und bewusstlos wurde, wäre ich wohl wieder rausgerannt, hätte der Liebste mich nicht daran gehindert. War ja auch letzlich gar nicht schlimm.

        Wenn es wegen der Hemmschwelle eh schon schwer ist, Menschen anzulocken, muss man zumindest arbeitnehmerfreundliche Öffnungszeiten anbieten und die Leute nett behandeln, wenn das was werden soll… sonst ist jeder schnell mit einer Ausrede vor sich selbst dabei. Ich finde es auch nicht schlimm, wenn’s Geld dafür gibt. Für Geld gehandelt wird das Blut später so oder so. Und wenn junge, fitte Menschen zum Blutspenden gehen, weil es da Geld gibt, das sie gut gebrauchen können- auch okay. Muss ja nicht jeder nur aus Nächstenliebe spenden, Hauptsache ist doch, DASS gespendet wird.

      • Ich bin ganz deiner Meinung. Als ich das erste Mal da war, stand ich auch da und war kurz vor Fluchtreflex. Aber dort, wo ich spenden gehe sind, wie gesagt, alle immer sehr freundlich und nett und auch die Ärzte bewegen sich noch nicht um den Scheintod herum.
        Es ist wirklich demotivierend, wenn man sich schon dazu durchgerungen hat, Blut zu spenden und dann eine erste schlechte Erfahrung macht, denn dann war es auch ganz schnell die Letzte, die man da macht, denn man kommt sicherlich nicht wieder. Und das kann sich eigentlich kein Spendedienst leisten.

  13. Über Organspende und DKMS schon nachgedacht und mit Familie diskutiert. Nur haben wir eine natürliche Antipathie gegen Ärzte, Krankenhäuser und Medikamente, wenn es nicht etwas lebensbedrohliches ist. Davon hatte und hab ich genug. Generell auch skeptisch wegen scheintot und so 😉
    Blut spenden wollte ich schon, allerdings meinte der Arzt, meine Venen wären nicht geeignet, weil zu klein. Ich kriege schon die Krise wenn mir jemand nur eine kleine Ampulle Blut abzapfen will, ich bin dann meistens zerstochen. 🙄

  14. Ich hab auch ne Allerwelts-Blutgruppe und haette zwar gerade schwangerschaftsbedingt schoen viel Blutvolumen, aber…
    Dank Allergien und Neurodermitis und beeindruckenden IGE-Werten wuerden sie mich eh nicht haben wollen. Plasma durfte ich dagegen spenden, frueher.
    Bis vor 2 Jahren habe ich in einem Land mit Widerspruchsregelung gelebt, war aber deswegen nicht besorgt, dass ich „weniger motiviert“ behandelt werden wuerde, weil man Teile von mir ja weiterverwenden koennte.

    Eigentlich sollte ich mich wohl hier im UK auch mal darum kuemmern, aber irgendwie wird das gerade von Umzug und Babyvorbereitungen ueberlagert (und lebend spenden darf ich das naechste Jahr lang auch nix…), und irgendwann geht’s wohl eh wieder zurueck in die alte Heimat, wo sich die Frage dann gar nicht mehr stellt… Man neigt wohl doch zur Vogel-Strauss-Politik.

    • Na Babyvorbereitungen sind doch ein schöner Grund, um das Spenden ein wenig hintenan zu stellen 🙂 Herzlichen Glückwunsch.
      Ich finde die Widerspruchsregelung eigentlich auch recht sinnvoll. Wer Bedenken hat, der kann sie dann nutzen, aber es gibt ja auch genug Menschen, denen es schlicht und ergreifend wumpe ist, was mit ihren Organen passiert, wenn sie mal Gemüse sind und da wäre ein grundsätzliches Ok schon irgendwie gut.

      • Dankeschoen (:

        Ja, so aehnlich habe ich das auch immer gesehen – einem Groszteil der Menschen ist es schlicht und ergreifend wurscht, und wer etwas dagegen einzuwenden hat, hat ja recht einfach die Moeglichkeit, das kundzutun.

        Haengt aber wohl auch davon ab, wie altruistisch man eingestellt ist, kenne auch Leute, die die Widerspruchsregelung ganz furchtbar unertraeglich bevormundend finden.

  15. Bin neu hier und vielen Dank für die Info, dass man sich zur Knochenmarkspende auch online anmelden kann! Dachte bisher immer, das ginge nur beim Arzt und bei meinem habe ich die „offiziellen“ Termine, die er in seiner Praxis netterweise anbietet, bisher immer knapp verpasst. Keine Ahnung, warum es für den Tresendrachen so schwer ist, mich mal anzurufen, wenn sie wieder einen Termin anbieten. Egal, dann melde ich mich heute noch online an.
    Also: immer schön Infos streuen, irgendjemand ist bestimmt gerade nicht auf dem neuesten Stand! 🙂
    Einen Organspendeausweis trage ich schon seit Jahren mit mir rum. Seit der Zeit, in der ich häufig mit dem Motorrad unterwegs war… . Ist zwar nie was passiert, war mir aber immer bewusst, dass eben was passieren könnte. Klingt für viele merkwürdig, ich fand`s aber irgendwie logisch.
    Blutspenden verträgt mein Kreislauf nicht, ich kippe ja schon um, wenn ich mal beim Arzt zur Ader gelassen werde (geht prinzipiell nur liegend!), daher habe ich mir das bisher erspart.
    Schöner Blog! 😉

    • Herzlich Willkommen hier 🙂 Ich freue mich, dass es dir hier gefällt.
      Ich wusste auch lange Zeit nicht, dass das auch Online geht, aber danach gab es auch für mich kein Halten mehr.
      Ich kenne viele Motorradfahrer, die einen Organspendeausweis mit sich tragen und ich finde es auch sehr sinnvoll das so zu machen. Auch wenn ich jedem einzelnen wünsche, dass ihm nie etwas passiert.
      Wenn der Kreislauf nicht mitmacht, dann sollte man ihn nicht zwingen. Man muss ja auch nicht alles spenden, was man hat. 😉

  16. Sehr guter Beitrag! Ich wollte eigentlich immer mal nachschauen, ob ich überhaupt spenden dürfte, da ich eine Autoimmunerkrankung habe und habe deinen Post zum Anlass genommen, dies zu tun. Ich darf nicht (wenn man den Angaben im Internet trauen darf, tue ich jetzt mal, da es Sinn macht), aber ich hoffe, es gibt viele Menschen wie dich, die es tun. Die Vorstellung, dass meinen Kindern etwas passieren könnte und es gibt keine Organe, Knochenmark oder Blut für sie, ist einfach unerträglich….

    • Vielen Dank.
      Das ist mir auch mehrmals durch den Kopf gegangen. Ich habe zwar noch keine Kinder, aber trotzdem Familie. Aber auch wenn ich an meine Freunde denke..Wenn ich mir vorstelle, einem von denen passiert etwas und es ist wird ein Organ/Knochenmark/Blut benötigt und es ist nichts da,,Ich will den Gedanken gar nicht zu Ende denken.

  17. ich geh auch regelmäßig blutspenden (beim drk, die kommen direkt an die uni wo ich eh bin und ne andere möglichkeit hab ich hier eh nicht). zum plasmaspenden war ich vor dem umzug auch ein paar mal.
    mich stört die große nadel nicht (ich würd lieber 100mal blutspenden gehen statt einmal zum zahnarzt… ), ich bin meist in rekordzeit fertig und vertrag es bestens, also warum sollte ich nicht hingehen, man kriegt schließlich nen kostenlosen gesundheitscheck und hilft nebenbei auch noch menschen

    organspendeausweis hab ich auch und trag den in meinem geldbeutel spazieren.

    bei der dkms will ich mich immer schon mal registrieren lassen und vergess es dann immer wieder… aber spätestens wenn mal ne typisierungsaktion in erreichbarer nähe stattfindet werd ich auch das in angriff nehmen.

    • Sehr lobenswert 🙂
      Wenn man es gut verträgt, dann spricht da wirklich nichts gegen.
      Plasmaspenden war ich noch nie. Sobald die Eisenwerte sich berappelt habe und ich wieder spenden gehen kann, werde ich die Ärzte mal darauf ansprechen, wie auch auf Thrombo- und Stammzellenspende.

  18. Das ist genau das richtige Posting, um mich mal um einen Oranspendeausweis zu kümmern. Ich hatte mal einen, den habe ich verschusselt. Und irgendwie ist es bisher bei einem „Ich müsste mich mal drum kümmern“ geblieben. 😳

  19. Also ich hab 0 neg als Blutgruppe und wuerd soooooooooo gern spenden, aber ich darf nich, hab Diabetes 😦 Wobei mir noch keiner so richtig erklaeren konnte, was genau das Problem bei Blutspenden (oder auch Knochenmark) mit Diabetes ist: Sind es die Antigene, die ich ja hab oder das kuenstliche Insulin in meinem Blutkreislauf oder lediglich das Infektionsrisiko, da ich ja quasi taeglich mit Nadeln hantiere???? Wenn es letzeres sein sollte, versteh ich es erst recht nicht, da ja jede Konserve geprueft wird, bevor sie in einem Menschen landet.
    Vielleicht weisst du ja mehr…..

  20. Pingback: Miss Anne Thropy « gotsassaufeinemast

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