Viel zu erzählen

Melde gehorsamst: Urlaub erfolgreich beendet.

Folger alle noch da, Statistik zum unter den Tisch kriechen, aber was will man erwarten, wenn man eine Woche schweigt. 🙂

Ihr Lieben, da bin ich wieder. Kein bisschen frisch und auch wirklich in keinster Weise munter.

Bis heute morgen um 08:00 Uhr bin ich wenigstens sowas wie motiviert. Ich platze zwar nicht gerade vor Freude, dass es wieder los geht, aber nützt ja nix.
Dann betrete ich das Labor und mich trifft der Schlag. Die Vertretungsfee hatte eine Woche Zeit, hier alles nach Lust und Laune umzugestalten. Dabei hat sie ihrer Kreativität wieder einmal keine Grenzen gesetzt, weswegen ich die ersten zwei Stunden meines ersten Arbeitstages damit beschäftigt bin, wieder alles so hinzustellen, dass ich diese Räumlichkeit als mein Laborchen identifizieren kann. Außerdem hielt es die Vertretungsfee in keinster Weise für erforderlich, mal den Hausmeisterdienst anzurufen, damit so ein fröhliches Männlein vorbeikommt und das Laborchen wieder müllfrei macht. Und das, obwohl die Tonnen mit dem infektiösen Müll schon so gut wie voll waren, als ich meinen Urlaub antrat. In der Woche meiner Abwesenheit ist noch einiges dazu gekommen, weswegen ich heute morgen fast gegen einen Berg Pappe renne. Dann ist da noch ein Berg Post, den ich erstmal gepflegt ignoriere und ein neuer Ringversuch. Was will der denn hier? Dazu muss ich morgen erst mal Bärbel befragen. Heute geht nicht, weil Montag. Außerdem brauche ich immer einen oder zwei Tage um mich wieder einzufinden. Die erste Hälfte des Tages, renne ich vorzugsweise kopflos durch die Gegend und frage mich, wie man es schafft, in sechs Arbeitstagen solch ein Chaos zu verbreiten. Dazu ist, wie bereits erwähnt, auch noch Montag, weswegen ich mich über zu wenig zu tun auch nicht so richtig beschweren kann.

Aber das wollte ich alles gar nicht erzählen. Ich wollte erzählen, dass es einiges zu erzählen gibt, das ich im Laufe der Woche wohl nach und nach abarbeiten werde. Heute wollte ich eigentlich schon damit anfangen, aber die Arbeit nahm kein Ende und plötzlich ist es kurz vor Feierabend und eine Geschichte zu schreiben schaffe ich nicht mehr. Deswegen schreibe ich euch jetzt kurz, was es alles noch zu erzählen gibt und verliere noch einige Worte dazu, damit ihr wisst, was euch erwartet. Das Meiste werde ich dann in extra Posts über die nächsten Tage weiter ausführen. Vorausgesetzt, es wird eine ruhige Woche.

Hier also eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse:

+++ Hedwig beim NotebookMän abgegeben+++

Da ist sie bisher immernoch. Eigentlich sollte sie schon Ende letzter Woche fertig sein, aber scheinbar dauert es doch länger. Diese Tatsache riss mich Samstagabend, nach meiner Ankuft zu hause, gleich in ein Loch tiefster Verzweiflung, da ich ein wahrer Internetsuchti bin, jetzt eine Woche schmerzlichst ohne Internet ausharrte und mich die ganze Fahrt nach hause über wie Bolle gefreut habe, dass ich bei meiner Ankunft eine gesunde Hedwig vorfinden werde und dann..Pustekuchen!! Ich hoffe sehr, dass NotebookMän innerhalb dieser Woche anruft und sagt, dass Hedwig abgeholt werden kann. Anderenfalls sehe ich mich dazu gezwungen, ihm den Laden abzufackeln.

+++Festivalbericht: Das schwarze Feld+++

Whuuhuuu!! War das toll! Jedenfalls der Samstag. Der Sonntag schwamm quasi von Dannen. Dabei gab es so viele tolle Bands, die ich an dem Tag sehen wollte. Wird man aber stundenlang nass geregnet, von allen Seiten und hat dabei fast weniger an als nichts, beginnt man Prioritäten zu setzen. Meine oberste Priorität war gegen Sonntagmittag: Ab nach hause! Wirklich Schade, aber einen ganzen Tag im wirklich strömenden Regen zu verbringen, zermürbt mein so sonniges Gemüt. Fotos gibt es, sobald Hedwig wieder da ist.

+++Mein Festivalhighlight+++

Sowas habe ich bisher noch niemals gemacht, würde es aber jederzeit wieder tun. Seid gespannt. 😉

+++Ich kann wieder sehen+++

Endlich hat mein Nasenfahrrad neue Gläser. Nachdem ich ein ganzes Wochenende mit den Kontaktlinsen des Satans rumgerannt bin, war es wirklich komisch, wieder mit Brille durch die Gegend zu rennen. Wenigstens habe ich sie dieses Mal in einem Stück zurück bekommen. Das sah beim letzten Mal noch ganz anders aus. Aber die ersten paar Tage war ich wirklich desorientiert.

+++Überraschungsbesuch bei Gisbert und Hedwig+++

Hihi, die haben nicht schlecht geguckt, als ich plötzlich da stand. Wochenlang wurde dieser Besuch geplant und ich habe es tatsächlich geschafft, nichts zu verraten. Den Umweg über Ulmen habe ich dieses Mal aber ausgelassen. Nichtmal hier habe ich was gesagt. Einer von beiden spioniert hier ja gern mal und das hätte die Überraschung nur verdorben. Ausführlicher Bericht folgt.

+++Trueste Gotenblume ever gesichtet und gekauft+++

Bild folgt. Also Gothiger geht wirklich nicht mehr. Ich habe beim schwedischen Möbelhaus, im Königreich „Am Arsch der Welt“ eine schwarze Calla Lilie entdeckt und musste sie natürlich sofort haben. Generell bin ich gerade voll auf dem Pflanzentrip. Einige werde ich mir im Laufe der nächsten Tage noch bestellen, um meinen kleinen Garten zu vergrößern und vor allem, um die ganzen Pflanzenleichen loszuwerden, die ich auf dem Gewissen habe. Ich glaube, ich kann einfach besser mit Nutzpflanzen.

+++Eine Nacht im Baumarkt+++

Klingt Kuhl? Ist es auch. Ich hatte die Gelegenheit eine ganze Nacht in einem Baumarkt zu verbringen. Na gut, ganz allein war ich nicht, aber wir beide waren ganz allein. Total super. Würde ich auch jederzeit wieder machen.

+++Wieder daheim+++

Da ist er auch schon wieder vorbei, der Urlaub. Wie schnell doch so eine Woche um geht. Was bleibt ist ein Tag, den ich mit Wäschewaschen verbringen werde und den ich nutzen werde, um die Eindrücke der letzten Stunden und Tage zu ordnen. Aber vor allem werde ich ihn dazu nutzen, um ein wenig anzukommen. Und um mich darüber zu ärgern, dass die MutterFee meine Bitte um Pflege der Kräuterlinge, während meiner Abwesenheit, mit der ihr größtmöglichen Konsequenz ignorierte und es nun an mir ist, sie wieder zu reanimieren. Außerdem ist mein Lieblingshandtuch, das vor meiner Abfahrt noch weiß war, nun schmutzig blau. Irgendwer hat Jeans mit Handtuch kombiniert. -.- Bleichen ist auch nicht, weil farbige Verzierungen an den Rändern. Darf echt nicht wahr sein.

+++Veränderungen+++

Auch die stehen vor der Tür. Viel kann ich noch nicht sagen, weil der Großteil noch nicht in trockenen Tüchern ist, aber es wird wohl damit enden, dass dieses Laborchen eine neue Fee bekommen wird. Ich harre der Dinge, die da kommen.

Ich sage doch, es gibt viel zu erzählen. Hoffentlich ruft der olle NotebookMän bald mal an und gibt mir meine Hedwig wieder gesund zurück, dann kann ich nämlich vorschreiben und hinke nicht so hinterher.

Ich halte euch auf dem laufenden.

12 Gedanken zu “Viel zu erzählen

  1. Schön, dass du wieder da bist.:)
    Und jetzt haben wir so lange gespannt gewartet, und du lässt und noch gespannter weiterwarten…
    (Okay, du kannst ja auch nichts dafür, dass Hedwig krank geworden ist)

    Neue Stelle also. Geht es denn weit weg?

    • Ich bin froh, dass man sie scheinbar wieder gesund machen kann. Drücken wir die Daumen, dass sie diese Woche entlassen wird.
      Neue Stelle noch nicht, aber eine Bewerbung an der Uni, die hoffentlich in einem Studienplatz endet. Wenn nicht, dann neue Stelle. Aber es geht auch nicht weit weg. Ich bleibe in der Nähe.

  2. *strahl* Hach, ist das fein, daß du wieder da bist! So hab ich jetzt abends wenigstens wieder was zu lesen 🙂
    Und ich freu mich jetzt schon auf die Namen, die du den Dozenten verpassen wirst 🙂 (Wie man vielleicht merkt, bin ich voll und ganz davon überzeugt, daß das mit der Uni was wird!)

  3. Na endlich bist du wieder da! Juhuuu! Hört sich ja alles wirklich spannend an! Auf die diversen Bilder freue ich mich schon und hoffe, dass Hedwig bald wieder gesund ist! Außerdem drücke ich natürlich die Daumen, dass der Studienplatz wahr wird. Was studierst du denn dann??

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