Abendprogramm

Was guckt die Fee eigentlich, wenn nichts in der Glotze läuft?

Leicht beantwortete Frage. Das hier. Absolut nerdig, ich weiß, aber was soll ich machen? Ich liebe die kleinen Viechers eben. Solange sie auf Distanz bleiben.

 

5 Gedanken zu “Abendprogramm

  1. Parasiten müssen ja nicht nur Killer sein. Seit wir alle keine Würmer mehr haben, nehmen die Allergien überhand, weswegen ja die (expermentelle) Therapie mit (Schweine?-)Spulwürmern in Arbeit ist…

    • Ich finde den Titel auch ein bisschen Übertrieben. Aber für die Quote war er sicher gut. Viele Parasiten merkt man nicht mal, wenn sie sich nicht grade explosionsartig vermehren oder sich eine taktisch unkluge Stelle suchen, an der sie leben möchten.Hakenwürmer helfen z.B. chronische Darmkrankheiten zu lindern, weil sie sich an die entzündeten Stellen setzen und dort die Blutung verringern, weil es für sie quasi wie ein Drive in ist. Den meisten ist es nur einfach suspekt, sich den Darm mit einem oder mehreren von den Biestern zu teilen. Kann es sein, dass du die Hakenwürmer meintest? Bei Spulwürmern unterscheidet man (meines Wissens nach) nicht nach Schwein oder anderes Tier, das macht man nur bei Bandwürmern. Aber ich kann mich auch irren.

      • Ich weiß, dass man einen Subtyp Wurm nimmt, der eigentlich Schweine befällt. Dieser ist letzthin im menschlichen Darm nicht überlebens- und fortpflanzungsfähig, und geht nach wenigen Tagen ein. In dieser Zeit nimmt er aber aktiv Einfluss auf das Immunsystem. Die Therapie ist derzeit experimentell, aber wegen der Nebenwirkunsarmut wird sie bei älteren Kindern z.b. Morbus Crohn, aber auch bei bestimmten Allergien erprobt, welche sonst wahrscheinlich nur mit Glucokortikoiden in den Griff zu bekommen wären.
        Da die Würmer nicht all zu lange überleben, muss man alle paar Wochen eine neue „Dosis“ Wurmeier schlucken… Ich habe jetzt mal nochmal schnell gesucht, und soweit gefunden, dass man offensichtlich den „Schweinepeitschenwurm“ (Trichuris suis) benutzt.

      • Solche Ansätze finde ich großartig. Weniger Nebenwirkungen und weniger Chemie, dafür einen kleinen Freund im Darm. Ich denke, sowas ist eine sehr gute Therapiealternative und erhöht sicher die Lebensqualität der Patienten.
        Man darf gespannt sein, ob sich die Therapie durchsetzt.

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